Infos über / Ludwig Schulz, die Band auf dem Drahtseil und  Sterntänzer
 
   
 

Die Band auf dem Drahtseil:  

Die Band auf dem Drahtseil ist die neue Band des Sängers und Gitarristen Ludwig Schulz und des Bassisten Franz Kellner. Beide haben sich in der Band von Nicolas John Hellenbroich kennengelernt. Als Nichtraucher nutzten sie die häufigen Raucherpausen der restlichen Mitglieder während der Proben zu gemeinsamen Jams. Im Frühjahr 2015 beschlossen die beiden mehr aus den Jamsessions zu machen und gründeten die Band auf dem Drahtseil. Schnell waren genug neue Songs für mehrere Alben geschrieben.  Da Franz Kellners Aufenthaltsgenehmigung im Sommer ablief, wollte man zumindest ein Album fertig eingespielt haben, bevor Franz Kellner Deutschland im Juli verlassen musste. Da der Band zu Beginn Geld, Proberaum, ein Schlagzeuger und vor allem die Zeit fehlte, war das Projekt ein ziemlicher Drahtseilakt - daher der Name.

 

Sie besorgten sich Schlüssel für einen fremden Proberaum, in dem sie Anfangs heimlich probten und engagierten mit Reiner Hötzel einen Drummer, von dem sie wussten, dass er auf dem Album phantastisch trommeln würde

 

Schließlich wurde das Album in dieser Triobesetzung nach nur sieben Proben im Juni in zweieinhalb Tagen eingespielt. Dadurch blieb den Stücken ein gewisser Livecharakter erhalten. Insbesondere die Dynamik überrascht bei den 13 Stücken, die sich irgendwo zwischen Jazzrock, waghalsiger Polyrhythmik, eingängigem Pop und Blues bewegen.

 

Zum Projekt Sterntänzer:

Spannung und Dynamik sind zentrale Elemente der Liveshows von Sterntänzer, dem Trio um Sänger, Geschichtenerzähler und Gitarrist Ludwig Schulz. Bildhafte Texte verbinden sich mit expressiven Gitarren, filigranen Drums von Reiner Hötzel & ruhigen Basslines von Andreas Peter. In der Band kann es passieren, dass Jimi Hendrix oder auch Rio Reiser auf Pink Floyd oder King Crimson trifft, der Sound ist Retro aber dennoch modern und immer extravagant. Aller guten Dinge sind drei.......das Trio Sterntänzer - der etwas andere Deutschrock.

 

 

INKA - Das Stadtmagazin für Karlsruhe über "Guten Tag", die CD des Vorgängerprojekts Planetenfabrik:

Was die Welt jetzt braucht, ist ein neues Woodstock“, singt Ludwig Schulz auf einem Song vom brandaktuellen Erstling „Guten Tag“, der in Rekordzeit live eingespielt wurde.

So unangestrengt retro wie Planetenfabrik auf der Scheibe klingen, könnte es mit dem Revival anständig handgemachter Musik sogar klappen.  In klassischer Rocktriobesetzung führt die Band deutsche Texte mit Herz und Hirn sowie dynamischen Rock und Blues zusammen." 

INKA am 13.5.2010

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Diskographie:

 

Vor der Hochzeit mit Frau Schulz als Ludwig Burkart mit gleichnamiger Band:

In Rot (1992)  Planetenfabrik (1998)

Ginsterbläuling (2004)

 

Als Ludwig Burkart Solo:

Drei Worte (2006)

 

Mit Planetenfabrik:

 

Guten Tag (2010)

 

Interview mit Ludwig Schulz über das Vorgängerprojekt Planetenfabrik und Guten Tag:

Planetenfabrik – ein interessanter Name. Wie seid Ihr darauf gekommen?

Die Band entstand während des (leider erfolglosen) Widerstands gegen eine im Karlsruher Süden geplante Fleischfabrik. Wir haben uns einfach überlegt was wir denn gerne produzieren würden, würde man uns auch so eine tolle, große Fabrik bauen. Außerdem sind alle Bandmitglieder bekennende Douglas-Adams Verehrer.
 

Seid wann gibt es Euch?

Seit 2008

Die meisten von Euch haben aber sicher auch schon in anderen Bands mitgespielt, oder?

Sicher. Alle von uns und in vielen. Allerdings wurde keine von denen wirklich berühmt. Unsere größten Erfolge wurden auf eher abgelegenen, unbedeutenden Planeten erzielt.

Stell doch mal Eure Band vor! (oder: Wie viele Bandmitglieder gibt es und welche Instrumente spielt Ihr?)

Klassisches Rocktrio – Gitarre, Bass und Schlagzeug bei dem der Gitarrist gleichzeitig als Sänger dient.

Was für Musik macht Ihr?

Nur solche, die uns Spaß macht. Die kommende CD "Guten Tag" ist eine Art Hommage an die grandiosen Vinylplattensammlungen unserer großen Brüder. Die Texte sind mit versteckten Hinweisen auf diverse Lieblingslieder von uns gespickt. Und auch in der Musik zitieren wir klanglich Leute wie Jimi Hendrix, Jimi Page, Carlos Santana oder Peter Green (einige von uns zitieren gerne auch The Police).  Dabei haben wir allerdings weniger versucht authentisch "alt" zu klingen sondern eher überlegt, wie solche Leute, wären sie irgendwie in der Spur oder am Leben geblieben, heute klingen könnten.

Habt Ihr musikalische Vorbilder?

Jede Menge.

oder: Was meinst Du - welcher bekannteren Musikgruppe kommt Eure Musik denn am nächsten? 

Weiß nicht, die von Pink Zeppelin oder die von der  Jimi Green Experience, keine Ahnung. Wegen der Texte werden wir häufig mit Rio Reiser verglichen, manchmal auch mit Udo Lindenberg aber letzteres liegt wohl eher daran, dass der eben auch Deutsch singt.

Warum heißt die neue CD „Guten Tag“?

Weil das ein sehr schöner Titel ist und weil Guten Tag gleich in drei Liedern vorkommt.

Wie würdet Ihr die Stilrichtung Eurer neuen CD bezeichnen?

Äh, Independent-Rhetro-Pychedelic-Rock?

Warum sind alle Texte auf deutsch?

Weil ich kein Italienisch kann

Wie kommt Ihr auf die Texte?

Sie kommen zu mir. Sind meistens irgendwelche Bilder im Kopf, die ich dann nur noch beschreiben muss.

Wo ward Ihr schon live zu hören?

In der aktuellen Besetzung zuletzt in Radolfzell, auf diversen Freilichtveranstaltungen, im besetzten Hörsaal der Karlsruher Uni, was weiß ich, hier und da eben. Interessanter ist doch die Frage, wo man uns hören können wird.

Was sind Eure Pläne für 2010?

Wir werden erstmal die CD fertig machen und dann eine kleine Tour im Süden und später eine kleine im Norden planen.

Mit wem würdet Ihr am liebsten mal auftreten?

Jimi Hendrix, John Lennon, Keith Moon oder Jim Morrison. Was aber jetzt nicht heißen soll dass wir gerne tot wären. Ist eher als Plädoyer für die Erfindung einer Zeitmaschine gedacht. Ich denke, wenn wir es schaffen würden, das neue Album 1967 zu veröffentlichen, würden wir heute als Götter verehrt.

Wo kann man Eure CD kaufen?

Hier im Shop oder oder auf all unseren Gigs.